Modellbautechnik Kuhlmann

Perfektion ist unsere Leidenschaft
 


Optimist

Anlässlich des 60. Jubiläums der Optimist haben wir das exklusive und detailgetreue Modell der weltbekannten Jüngstenjolle in unser Sortiment aufgenommen. Entstanden ist ein außergewöhnliches Schmuckstück mit einer Länge von 23cm im Maßstab 1:10 geworden. Die einzelnen Teile werden bei uns mittels CNC-Fräse hergestellt und die optimist als Fertigmodell oder Bausatz angeboten und mit einem entsprechenden Ständer geliefert. Bestellen Sie sich Ihre Opti noch heute und tauchen Sie ein in das Entstehungsjahr 1947 und dem anschließenden Siegeszug der größten Regatta-Klasse der Welt. Mit 500.000 Optimisten ist dies die Wiege des Profis.

Aero II

Die Rennjolle der 30er Jahre - eine geniale Konstruktion von Manfred Curry.

Professor Curry ließ die Aero II, eine Weiterentwicklung der Aero, 1936 von der Mitterer-Werft am Ammersee bauen. Weitere 5 Stück wurden hergestellt und nach Amerika verkauft. An der Aero II war nichts eckig - Sie besteht nur aus Kurven. Auch bei Lage ergeben sich  harmonisch- dynamische Segeleigenschaften. Neben der Curryklemme war die Bremse eine sensationelle Idee. Eigentlich eine logische Tatsache; somit konnte er Sicher sein, keinen Frühstart hinzulegen. Der Vorteil: Mit vollen Segeln an der Startlinie stehen, die beste Position in Luv oder Lee besetzen und sekundengenau über die Linie beim Startschuss gehen!

Ein weiterer Einsatz der Bremse war, wenn ein ganzer Pulk auf die Raumtonne zufährt, nicht durch die Vorfahrtsregeln den ganz großen Bogen an der Tonne um die anderen Boote herumfahren zu müssen.  Curry bremste und sparte sich damit den weiten Bogen und die Abwinde auf den folgenden Kurs. Er verschaffte sich Freiraum, um eng um die Raumtonne zu runden und freien Wind auf den folgenden Kurs zu haben. Dies schien der Regatta Kommission zu viel des Guten, sodass sie die "Curry-Bremse" verbot. 

Die Aero II von Curry ist mittlerweile im Besitz von Herrn Reichert und in Waging am See oder am Chiemsee stationiert. Bis dahin führte die einstige Siegerin aller Regatten ein bescheidenes Dasein in einer Scheune. Durch eine Kleinanzeige einer regionalen Tageszeitung wurde Herr Reichert auf die ehemalige Schönheit aufmerksam und erweckte die mittlerweile in die Jahre gekommene Rennziege aus dem Dornröschenschlaf. Die Jolle wurde von Reinhard und Klaus Mader in 1450 Stunden liebevoll und umfangreich restauriert. Herr Reichert ist heute  noch genauso schnell unterwegs wie Manfred Curry in seinen besten Zeiten. 

Dank der Einladung von Herrn Reichert konnten meine Frau und ich die Aero II besichtigen. Somit hatten wir die Möglichkeit, in dem hübschen urbayrischen Waging am See alles zu vermessen und viele Bilder zu machen. 
Da Herr Mader, Restaurateur des Bootes, auch vor Ort war, haben wir bei einem anschließenden Mittagessen  noch sehr viel über die Aero II erfahren. Herr Reichert schwärmte dabei ebenso wie Curry damals über die exzellenten und harmonischen Segeleigenschaften. Wobei es Curry irgendwann langweilig wurde, da er jedes Rennen ohne viel dazutun für sich endschied. Die Aero II lief einfach. In jeder Lage. Dank Herrn Reichert und Herrn Mader auch heute noch. 
Im Anschluss an unsere Vemessungen konnten wir die Daten der Aero II in unser CAD-Programm eingeben und ein detailgetreues Modell für unsere Kunden entwickeln. Die Spanten und weitere Bauteile werden bei uns aus Sperrholz ausgefräst und die Bauteile mit einem Stecksystem ausgerüstet. Hier fasst ein Teil excellent in das andere. Mit dazu gehört auch eine Bauhelling, welche mit Ausfräsungen für die Stützen der Spanten versehen ist, damit ein schneller und präziser Aufbau des Spantengerüstes gegeben ist.